v.l. Jakina Wesselmann, Rainer Pagel, Beatrix Amon, Oliver Geheeb, Stefan Fross, Diana Wetzestein, Dr. Klaus Amon, Tom Raasch und Katharina Nennewitz sind Aufsichtsrat und Vorstand. (T. Raasch bis 1.8.2018)

Am 1. November 2017 wurde in Wanfried-Altenburschla die WerraHanf eG i. G. gegründet. Bis dahin hatte sich noch keine Region in Deutschland zur Hanfregion erklärt, jetzt ist das anders. Mit 52 Gründungsmitgliedern ging die WerraHanf an den Start, um den regionalen Hanfanbau voranzutreiben. Und das auf biologisch bewirtschafteten Anbauflächen in der Werraregion.
Aktuell sind es 132 Gründungsmitglieder, die Eintragung ins Genossenschaftsregister soll im ersten Halbjahr 2019 gelingen. Sechs Landwirtschaftliche Betriebe, darunter 2 aus Thüringen, mit insgesamt über 700 Hektar Biolandfläche sind Mitglieder und bauen für WerraHanf an.
Neben einer intensiven Erforschung der Pflanze, der Gewinnung von Rohstoffen für Textil, Baustoffe und weitereb Lebensmitteln ist auch die Entwicklung einer Regionalmarke für Öko-Hanf das Ziel. Das soll mit aktivem Natur- und Umweltschutz einher gehen.
Die WerraHanf Bio-Produkte werden in Zusammenarbeit mit Bäckereien, Lebensmittelherstellern, Biomärkten, Gastronomiebetrieben und Industriebetrieben auf den Markt gebracht.

Die WerraHanf Genossenschaft strebt an, in der Werraregion, d. h. Thüringen, Hessen und Niedersachsen, die Herstellung, Verarbeitung und den Vertrieb von Hanf- und anderen Faser- und Ölpflanzen voranzutreiben. Wir haben das Ziel, einen sozial-fairen, ökologischen und ressourcenschonenden Umgang mit Mensch und Natur zu pflegen.

Wie wollen umsichtig agieren und greifen bereits in der Gründungsphase auf verschiedene Netzwerke zurück. Das sind vor allem persönliche private oder berufliche Kontakte der bisherigen „Aktivisten“ zu Landwirtschaft, Industrie, Ministerien, Verbänden, Manufakturen, Handwerkern, Universitäten, Presse- und Handelsvertretern, weiteren Genossenschaften oder Hanfanbauern. Diese Kontakte können wir nach der Genossenschaftsgründung professionell zusammenführen und bestens für unser Vorhaben einsetzen. Es gibt viele kluge, kreative Köpfe hier und anderswo, sie alle sollen ihre Ideen mit und in der Region in Projekten realisieren. Der Hanf soll Verarbeitungsbetriebe und Arbeitsplätze schaffen, die Pflanze soll mit der Region „verwachsen“ und ihr Image zu verbessern.

Wir wollen den Hanf, weil diese Pflanze regional in Bioqualität angebaut werden kann und ausreichend Flächen in der Region vorhanden sind. Sie benötigt keinen chemischen Pflanzenschutz und ist zu 100 Prozent verwertbar. Beim Anbau werden Boden- und Wasserqualität verbessert, sie ist optimal geeignet, für Betriebe die auf ökologische Landwirtschaft umstellen wollen.

Wir suchen Gründerteams, die neue Produkte entwickeln wollen, Menschen, die ihre eigene Manufaktur mit Hanfprodukten eröffnen oder erweitern wollen, die mitarbeiten möchten, die es weitertragen und die Produkte konsumieren, die regional produziert und angeboten werden.

Forschungsfragen würden wir auch gern mit Ihnen formulieren und in die Fachbereiche der Universitäten geben. Welchen konkreten Fragen haben Sie an uns? Wir können individuell antworten und diese klären. Wir sammeln alle Informationen rund um den Hanf und sind gespannt auf Ihre Erfahrungen mit dem Hanfanbau, der Hanfernte, der Verarbeitung.  Da uns bewusst ist, dass es noch Manches zu erforschen gibt, möchten wir mit anwendungsorientierten und wissenschaftlichen Instituten kooperieren.

Günstige Beteiligung sind möglich in Form einer genossenschaftlichen Mitgliedschaft nach der Gründung. Die bekommen Sie für 250 Euro pro Anteil, Zinsen werden in Form von Gutscheinen für WerraHanf-Produkte wie Öl, Kosmetik, Kaffee, Tee, etc. ausgegeben, ab 4 Anteilen werden diese voraussichtlich ab dem 3. Jahr nach Gründung verzinst und der Zinsertrag ausgezahlt. Wollen sie mehr erfahren? werrahanf.de